Seit der Antike wird Pfefferminze in China und Japan angebaut. Die Blätter wurden damals schon vielseitig in der Medizin verwendet und waren als Räuchermittel sehr beliebt. Sie reinigen und schärfen unseren Geist und Verstand, beruhigen unsere Nerven, halten Dämonen und Geister fern und ziehen positive Erlebnisse an. Minze hilft auch die Raumluft zu reinigen und zu energetisieren. Die Medizin des Westens wie des Ostens gebrauchte die Minze bei einer Vielfalt von Beschwerden, darunter Magenverstimmung, Übelkeit, Halsschmerzen, Durchfall, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen und Krämpfe. Bei Hautleiden wie Akne und Dermatitis, Krätze, Fadenpilzinfektion, Muskelschmerzen, Neuralgie, Asthma, Bronchitis, Nebenhöhlenentzündungen, Mundgeruch, Koliken, Fieber, Grippe, Erschöpfung und vieles mehr leistet die Pfefferminze gute Dienste. Pfefferminze wird als Geschmacksstoff in Medikamenten und als Wirkstoff in Husten-, Erkältungs- und Verdauungsarzneien gebraucht. In der Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie findet sie ebenfalls Verwendung. Die Tuareg-Nomaden trinken Pfefferminze als Stimulans in der Hitze der Wüste. Pfefferminztee erfreut sich auf der ganzen Welt bei alt und jung über große Beliebtheit. Pfefferminze wird weltweit angebaut. Pfefferminze kann pur verräuchert werden, eignet sich aber auch für Mischungen mit Benzoe, Rosmarin, Lavendel, Majoran, Melisse u.a.


