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Thymian

Mit Thymianbüscheln wurden Tempel und heilige Orte geweiht. In der Neuzeit galt Thymian als der Feind des Giftes. Deshalb wurden mit Thymianbüscheln Krankenzimmer ausgeräuchert. In Esoterikzirkeln wird Thymian zur Reinigung von Ritualräumen oder Kultplätzen und zur Steigerung der Hellsichtigkeit verräuchert. In der Volksmedizin wurde Thymian bei Bronchitis, Magenbeschwerden, Husten, Appetitmangel, Asthma und Katarrh eingesetzt. Das Kraut wird der Venus zugeordnet. Es wirkt bei allen seelischen Schwächezuständen, schenkt einen starken Willen und den Mut zur Tat. Thymian braucht einen sonnigen, trockenen Platz und stammt aus dem Mittelmeerraum. Der typische Thymiangeruch läßt sich durch Räuchermischungen mit Rosmarin, Melisse, Schwarzkümmel, Pfefferminze, Tausendgüldenkraut, Schlüsselblume, Sternanis, Spitzwegerich, Sonnenhut u.a. wesentlich verfeinern.


 

Kategorie: Kräuterkunde und Räucherstoffe