Gründe zum Räuchern gibt es viele. Manche Räucherstoffe und -mischungen werden einfach geräuchert, weil sie schön duften, andere wegen ihrer jeweiligen Wirkungen auf uns und unser Umfeld.
Bei dem Versuch die Bereiche der Räuchermöglichkeiten zu unterteilen wird Dir auffallen wie eng die Bereiche teilweise miteinander verknüpft sind bzw. ineinander übergehen. Eine Krankheit kann beispielsweise durch einen Gefühlszustand begründet sein. Ein Gebet, die Anrufung kann auch Bestandteil eines magischen Rituals sein. Die Anwesenheit negativer Geister, die Du durch das Räuchern vertreiben möchtest, kann sich auch in emotionale Schwankungen und dicker Luft in Deinen Räumen äußern. Vielleicht ist für Dich das eine und das andere sogar gleichbedeutend.
Wie Räuchern wirkt?
• Emotional – durch die von Duftbotschaften ausgelösten Emotionen
• Chemisch – Durch die freigesetzten Wirkstoffe
• Energetisch – durch die gezielte Lenkung der Gedankenkraft
Emotionale Wirkung
Was für den einen lieblich duftet, stinkt für den anderen zum Himmel. An nichts scheiden sich die Geschmäcker so stark wie am Geruch. Mit dem Geruch verbinden wir individuell gute und schlechte Erinnerungen. Die Redensart: Jemanden nicht riechen können, beschreibt treffend den starken Einfluss des Geruchssinns auf unsere Empfindungen.
Gerüche sind bei jedem von uns eng mit Emotionen verbunden. Auch bei Räucherungen ist dies durchaus zutreffend. Zwar gibt es eine Anzahl von Räucherstoffen, die von vielen Menschen als angenehm oder eine bestimmte Atmosphäre verbreitend empfunden werden, aber dies gilt beileibe nicht für alle Menschen. Trotz aller Duftbeschreibungen und den dazugehörenden Empfehlungen gilt es deshalb, der eigenen Nase nachzuspüren.
Die wissenschaftliche Erklärung für die Verbindung von Emotionen und Räuchern besteht darin, dass beim Verräuchern des jeweiligen Stoffes Duftmoleküle freigesetzt werden, die über den Atem in den Körper gelangen. Die Geruchszellen der Nase werden durch die Moleküle stimuliert und senden Signale an das Gehirn weiter, entsprechende Emotionen und Stimmungen entstehen. Dies passiert zum Einen instinktiv und zum Anderen durch im Gehirn gespeicherte Erfahrungswerte.
Chemische Wirkung
Die durch das Verräuchern freigesetzten Wirkstoffe von Harzen und Pflanzenteilen, werden über die Schleimhäute und die Atemwege vom Körper aufgenommen und über den Blutkreislauf im Körper verteilt, wo sie ihre jeweilige Wirkung entfalten.
Zum Beispiel wurden bis in die Neuzeit hinein in der Schweiz und in Frankreich Krankenhäuser mit Wacholderrauch desinfiziert. Heute weiß man, dass er ganz stark keimtötende und abwehrsteigernde Kräfte besitzt.
Energetische Wirkung
Der Mensch nimmt Schwingungen, die sämtliche Lebewesen, Gegenstände und Materialien an Ihre Umgebung abgeben wahr. Diese Schwingungen können durch andere, stärkere Schwingungen beeinflusst und langfristig verändert werden.
Auch Gedanken und besonders Emotionen haben spezielle Schwingungen. Wenn wir uns in einer Wohnung oder einem Haus also nicht wohl fühlen, obwohl offensichtlich kein Grund dazu besteht, dann ist dies auf negative Schwingungen, die durch starke Gedanken bei Angst, Streit, Leiden durch Krankheit oder ähnlich unangenehme Begebenheiten entstanden sind, zurückzuführen. Diese Schwingungen können durch das gezielte Lenken der Gedankenkraft mittels spezieller Rituale wieder umgewandelt werden.


